Am 19. April 2020 wurde ich von Ihnen in die St.Galler Regierung gewählt und stehe seither dem Volkswirtschaftsdepartement des Kantons St.Gallen vor. Ich setze mich tagtäglich mit Herzblut für Sie, unseren Kanton, unsere Gemeinden und Unternehmen ein. Dabei stellen Freiheit und Eigenverantwortung sowie nachhaltige Investitionen in Bildung und Innovation, Umwelt und Infrastruktur die Eckpfeiler meiner Politik dar. Ein Fokus meiner Arbeit liegt auf der Förderung des öffentlichen Verkehrs. Unser Kanton braucht optimale öV-Anbindungen innerhalb und ausserhalb der Kantonsgrenzen sowie ins benachbarte Ausland. Zudem ist es meine Ambition, ausgezeichnete Rahmenbedingungen für unsere Wirtschaft zu schaffen von denen auch junge Unternehmen profitieren können.
Ich bedanke mich herzlich für Ihr Vertrauen.
Ihr Beat Tinner
Das Amt für öffentlichen Verkehr führt jedes Jahr ein Treffen mit den Vertreterinnen und Vertretern der Transportunternehmen durch, die tagtäglich im Kanton St. Gallen für ein reibungsloses und kundenorientiertes öV-Angebot sorgen. Diskutiert wurden am Treffen vom 18. Dezember 2025 Projekte wie «Verkehr 45» mit möglichen Auswirkungen auf das Fahrplanangebot ab dem Jahr 2035 oder ein einheitliches Tarifsystem für die ganze Schweiz. Der Austausch fand im Klanghaus in Alt St.Johann statt. Angereist wurde mit dem öffentlichen Verkehr bis Unterwasser und nachher erfolgte der Transport mit myBuxi ins Klanghaus.
Nach jahrelanger Planungszeit ist Flums jetzt halbstündlich an das Bahnnetz angeschlossen und steigert die Attraktivität der Wohn- und Arbeitsgemeinde, sowie das Tourismusangebot. Neu präsentiert sich der Flumser-Bahnhof modernisiert, an die Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes angepasst und damit behindertengerecht und auf den Halbstundentakt ausgerichtet. Die ab sofort geltenden, sehr attraktiven Verbindungen bieten für die Gemeinde Flums ein sehr gutes öV-Angebot.
Auf Einladung von Benedikt Wechsler, UNESCO-Botschafter in Paris, erfreuten sich seine Gäste bei Raclette und Unterhaltung am 28. November 2025 mit der Musikformation «Rond om de Säntis» bei Jodel- und Hackbretttönen sowie beim Talerschwingen. Mitte Dezember wird entschieden, ob der Jodel ins Register des immateriellen Weltkulturerbes aufgenommen wird. Mit dem Klanghaus im Toggenburg bietet sich dem Jodel eine nationale wenn gar internationale Plattform an. St.Gallen ist reich an Weltkulturstätten: Tektonik-Arena Sardona, Klangwelt Toggenburg, Stiftsbezirk St. Gallen, Prähistorischn Pfahlbauten in Rapperswil. Das UNESCO-Label zieht Besuchende aus der ganzen Welt an, stimuliert das handwerkliche Können und fördert den regionalen Zusammenhalt.»
Rund 120 Aussteller präsentieren sich an der diesjährigen Expo Rapperswil-Jona in der Sport- und Tennishalle Grünfeld in Jona. Bewährte Unternehmen, wie auch das Gründer- beziehungsweise Start-up-Umfeld, bieten ihre Produkte und Dienstleistungen an. Das Glarnerland fungiert als Gastregion und die Kantonspolizei ist mit einem Wissenswettbewerb präsent. Ergänzt wird die Ausstellung durch ein vielfältiges Rahmenprogramm im Event-Zelt sowie ein abwechslungsreiches kulinarisches Angebot im Aussenbereich und dem neuen Expo-Chalet. Regierungspräsident Beat Tinner und Stadtpräsidentin Barbara Dillier haben an der Eröffnungsfeier vom 24. Oktober 2025 teilgenommen.
Getreu diesem Motto startet PostAuto ein zukunftsweisendes Angebot mit automatisierten Fahrzeugen auf Abruf. Erste Testfahrten mit «AmiGo» starten bereits im Dezember 2025, zum Start noch ohne Kund:innen und mit Sicherheitsfahrer:innen an Bord. Bis 2027 sollen bis zu 25 Autos im Einsatz sein.
Mit «AmiGo» wird PostAuto zur Vorreiterin für eine neue Ära im öffentlichen Verkehr: Das Angebot ergänzt künftig das heutige Angebot dort, wo Gebiete mit dem klassischen Linienverkehr nicht optimal erschlossen sind. Ziel ist es, ein reguläres Mobilitätsangebot mit automatisierten Fahrzeugen im Einsatzgebiet aufzubauen und sukzessive weiterzuentwickeln.
Gestern durfte ich in Sevelen die Eröffnung des revitalisierten Werdenberger Binnenkanals mitfeiern – ein Projekt, das ich als damaliger Präsident des WBK mit angestossen habe und das mir bis heute am Herzen liegt. Entstanden ist ein vielfältiger Lebensraum für Tiere, Pflanzen und Menschen – und ein Vorzeigeprojekt für gelungene Zusammenarbeit zwischen Umwelt, Landwirtschaft und Verwaltung. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für ihren grossen Einsatz. Wer den neuen Erlebnisweg besucht, wird sehen: Die Natur dankt es uns!